Geschichte

Unsere Geschichte

Die Königstraße und St. Eberhard

Die Königstraße in Stuttgart wird manchmal die schnellste Fußgängerzone Deutschlands genannt. Mehrere Tausend Menschen passieren sie täglich. Sie gehen zur Arbeit, zum Einkaufen, machen einen Stadtbummel, wollen unter Menschen sein und vieles andere mehr. Ständig unterbrechen Menschen diesen Passantenstrom, um in der Kirche St. Eberhard innezuhalten. Das können bis zu 100 Personen in der Stunde sein. Sie finden hier einen Ort der Ruhe und des Gebetes. Sie tragen ihr Leben mit den Freuden, den Sorgen und dem Dank in diese Kirche.

An dieser Situation setzt das Grundkonzept der Passantenseelsorge vom 4. Oktober 1994 an. Die Domkirche St. Eberhard und damit im weitesten Sinne die Kirche, soll ein menschliches Gesicht bekommen und die Anonymität durchbrechen. Darum wollen AnsprechpartnerInnen “präsent sein”, in Gespräch und Gebet für die Menschen “da-sein”, an- und aufnehmen was diese Menschen bewegt.

Der Passantenstopper mit der Aufschrift: “ZEIT-RAUM FÜR SIE” und den wichtigsten Informationen will die Menschen aufmerken lassen: hier bin ich willkommen, hier hat jemand Zeit für mich.

Der Anfang

Sr. Elisa und Sr. Agnes

1994 haben Sr. Elisa und Sr. Agnes dieses Experiment gestartet.

Zuerst draußen auf der Königstraße, später im Treppenaufgang rechts von der Eingangshalle, wo bis heute unser Empfangsbereich ist.

Im Laufe der Zeit kamen zwei weitere Räume hinzu, um in persönlicher Atmosphäre das Gespräch zu ermöglichen.
Manches hat sich in den 20 Jahren verändert und ist zu der Arbeit dazugekommen:
ehrenamtliche MitarbeiterInnen, das Angebot der Offenen Kirche, unser Mitgliedschaft beim Netzwerk „Offene Tür“ …

Dabei wollen wir weiterhin  „Da sein“, „präsent sein“, SeelsorgerIn sein.